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Flügelflitzerin Amelie Berger erhält einen Bundesligavertrag bei den Werkselfen

Für Amelie Berger ging im November mit dem Bundesligadebüt im Trikot der Werkselfen gegen den Deutschen Meister Thüringer HC ein großer Kindheitstraum in Erfüllung. Vor wenigen Tagen unterschrieb die gerade 17-Jährige beim TSV Bayer 04 Leverkusen einen Vertrag bis zum 30. Juni 2019. Die Linkshänderin, die im zweiten Jahr in Leverkusen spielt, freut sich auf ihre Chance, unter Cheftrainerin Renate Wolf und Co-Trainer Jörg Hermes weitere Erfahrungen in der höchsten Spielklasse zu sammeln und möchte mit den Juniorelfen nicht nur das Final Four erreichen, sondern auch Deutscher A-Jugend-Meister werden.

Im Sommer 2015 kam Amelie Berger vom SV 64 Zweibrücken zum TSV Bayer 04 Leverkusen. Der Kontakt kam über Elisa Burkholder, die ein Jahr zuvor vom Klub aus Rheinland-Pfalz an den Rhein wechselte, zustande. „Mir hat es sehr geholfen, dass Elisa schon hier war“, erinnert Amelie Berger, die in ihrem ersten Jahr mit der weiblichen A-Jugend das Final Four vor heimischer Kulisse erreichte. Auch wenn der Buxtehuder SV den Deutschen A-Jugend-Meistertitel gewann, war die Vize-Meisterschaft für die Rechtsaußen der bislang größte Erfolg und das Final Four in der heutigen Ostermann-Arena eines der emotionalsten Erlebnisse in ihrer noch jungen Karriere.

In dieser Saison kam die 17-Jährige im Dezember zu ihrem Debüt gegen den Thüringer HC in der Handball-Bundesliga der Frauen (HBF). „Dass ich mein Debüt gegen den amtierenden Meister geben konnte, hätte ich nicht gedacht. Es zeigt mir aber, welches Vertrauen mir Renate und Jörg entgegen bringen. Allein das Training bei der 1. Mannschaft bringt mich weiter und durch mögliche weitere Einsätze im Bundesligateam werde ich noch viel an Erfahrung dazu gewinnen“, berichtet die gebürtige Zweibrückerin. Die Verantwortlichen des TSV Bayer 04 Leverkusen binden das Talent auf der rechten Außenbahn nun auch vertraglich bis zum 30. Juni 2019 an den Klub. „Ich fühle mich einfach wohl in Leverkusen und so gab es für mich keinen Anlass über einen Wechsel nachzudenken. Zumal ich auch in diesem Jahr wieder das Final Four erreichen und diesmal die Deutsche A-Jugend-Meisterschaft gewinnen möchte“, sagt Berger.

„Amelie ist unglaublich schnell und verfügt über einen guten Wurf. Sie arbeitet sehr hart und intensiv an sich. Sie brennt und tut alles, um sich ihren Traum zu erfüllen“, berichtet Renate Wolf. „In den bisherigen Spielen hat sie ihre Sache ordentlich gemacht. Sie verfügt  über ein enormes Entwicklungspotential und wird sich in den nächsten Jahren sukzessive weiterentwickeln.“ Unterstützt durch die exzellenten Rahmenbedingungen am Leverkusener Sportinternat wird sie im nächsten Jahr ihr Abitur vollenden und dann beruflich den nächsten Karriereschritt anvisieren.

Am Montag ging es für Amelie Berger gemeinsam mit Annika Lott und Mia Zschocke zur U19-Nationalmannschaft. Neben einem Vier-Länder-Turnier am kommenden Wochenende steht die EM-Qualifikation vom 17. bis 19. März in Regensburg auf dem Programm.