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Werkselfen kommen mit starker Defensivleistung zum 22:17-Erfolg über die Neckarsulmer Sport-Union

Nach dem Schlusspfiff tanzten die Werkelfen im Kreis, feierten ausgelassen den fünften Saisonsieg. Gegen die Neckarsulmer Sport-Union kam die Mannschaft von Cheftrainerin Renate Wolf zu einem hochverdienten 22:17 (9:7)-Erfolg und beendete damit die Durststrecke von acht sieglosen Spielen. Nationaltorhüterin Katja Kramarczyk war über die gesamte Spielzeit ein starker Rückhalt der Gastgeberinnen, Sally Potocki avancierte mit sechs Treffern zur erfolgreichsten Torschützin.

Im Duell der Tabellennachbarn musste Renate Wolf kurzfristig auch auf Pia Adams verzichten. Die Werkselfen mussten ohnehin die Ausfälle der verletzten Jenny Karolius und Zivile Jurgutyte kompensieren. Zudem fehlten die für die U19-Nationalmannschaft abgestellten Mia Zschocke und Amelie Berger.

Der TSV Bayer 04 Leverkusen begann in der Defensive stark und Torhüterin Katja Kramarczyk konnte sich gleich mehrfach mit tollen Paraden in Szene setzen. Die Gastgeberinnen setzten sich aus ihrer kompakten Deckung von 2:2 (10. Minute) bis auf 6:2 (17. Minute) ab. Anna Seidel brachte die Werkselfen mit ihrem Treffer vom Kreis mit 3:2 in Führung. Sally Potocki, Nina Schilk und Kim Berndt legten nach. Die Gäste kämpften sich zurück, konnten durch zwei schnelle Treffer bis auf 4:6 verkürzen. Diesen Zwei-Tore-Vorsprung konnten die Gastgeberinnen bis in die Halbzeitpause verwalten. Das engagierte Spiel der Leverkusenerinnen belohnten die 800 Zuschauer in der Ostermann-Arena und erhoben sich in der letzten Spielminute von den Sitzen.

In Halbzeit zwei setzte Nationaltorhüterin Katja Kramarczyk das erste Ausrufezeichen. Die 32-Jährige wehrte in der 31. Minute einen Siebenmeter von Hannah Breitinger ab. Im Gegenzug erhöhte Sally Poticki auf 10:7 für die Gastgeberinnen. Die Gäste konnten noch einmal auf 9:10 verkürzen, doch nun kamen die Werkselfen auf Touren: In der Deckung ließ man kaum noch etwas zu, zudem knüpfte Katja Kramarczyk an ihre starke Leistung aus dem ersten Durchgang an. Im Angriff nutzte man nun die Chancen effektiver und so zogen die Gastgeberinnen über 15:10 bis auf 17:11 davon. Am Ende kam man trotz der zahlreichen Ausfälle zu einem hochverdienten 22:17-Erfolg über die Neckarsulmer Sport-Union.

„Ich bin sehr froh, dass wir uns endlich wieder mit zwei Punkten belohnen konnten. Die Grundlage dafür haben wir in der Deckung gelegt, zudem hat Katja Kramarczyk eine starke Leistung gezeigt“, sagte Renate Wolf nach dem Spiel. „Ansonsten ist es uns im Kollektiv gelungen, die Ausfälle von Jenny Karolius und Zivile Jurgutyte zu kompensieren. Ich hoffe, dass bei uns nun der Knoten geplatzt ist und wir in den nächsten Spielen weitere Zähler einfahren werden.“

Durch den fünften Saisonerfolg kletterten die Werkselfen mit nunmehr 12:22 Punkten auf Platz 10 der Tabelle der Handball-Bundesliga der Frauen (HBF). Nach der Länderspielpause geht es für die Werkselfen am 25. März mit dem Duell bei der HSG Blomberg-Lippe weiter. Die Partie wird um 16.30 Uhr im Schulzentrum Blomberg angepfiffen.