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Berger, Lott und Zschocke lösen mit der U19-Nationalmannschaft das Ticket für die Europameisterschaft

Amelie Berger, Annika Lott und Mia Zschocke haben am Wochenende mit der U19-Nationalmannschaft das Ticket für die Europameisterschaft, die vom 27. Juli bis zum 6. August in Slowenien stattfindet, gelöst. Die DHB-Auswahl gewann die beiden Spiele gegen Lettland (48:17) und Polen (37:20) klar und ging aus dem Qualifikationsturnier in Regensburg als Sieger hervor.

Am Freitagabend startete die DHB-Auswahl mit einem Kantersieg in die EM-Qualifikation. Gegen Lettland gewann die Mannschaft von Marielle Bohm und Jens Pfänder mit 48:17. Beste Werferinnen im deutschen Team waren Lokalmatadorin Franziska Peter und Nina Reißberg mit je fünf Treffern. „Die Tatsache, dass unsere beiden besten Werferinnen im Spiel gegen Lettland jeweils fünf Treffer erzielen konnte, zeigt doch wie ausgeglichen die Treffer verteilt waren und wie stark die Teamleistung war“, sagte Amelie Berger. Mia Zschocke ergänzte: „Im Spiel gegen Lettland konnten wir gut durchwechseln und unsere Energie für die entscheidende Partie gegen Polen sparen.“

Einen Tag später trafen Polen und Lettland aufeinander. Die polnische Auswahl kam zu einem 39:13-Erfolg, so dass die abschließende Partie zwischen Deutschland und Polen am Sonntag – wie erwartet – über das EM-Ticket entscheiden sollte.

Mit einer souveränen Leistung und einen 37:20-Erfolg konnte die DHB-Auswahl das EM-Ticket lösen. Die Grundlage für den deutlichen Erfolg legte man in der Defensive. Nach einem ausgeglichenen Start (3:3) setzte sich die DHB-Auswahl Tor um Tor ab, inklusive eines 6:0-Laufs vom 6:4 bis 12:4, als die deutsche Defensive zwölf Minuten lang ohne Gegentor blieb. In dieser Phase zeigte die Leverkusenerin Zschocke schon ihre Klasse, das zwischenzeitliche 8:4 war bereits ihr fünfter Treffer. Polen konnte bis zur Pause nicht mehr viel zulegen, nach 30 Minute stand somit eine mehr als beruhigende 17:8-Führung für die deutsche Mannschaft, für die Regensburg somit das erhoffte gute Pflaster war. Nach dem Seitenwechsel setzte sich der Siegeszug der DHB-Auswahl fort: Beim 19:9 war der Vorsprung erstmals zweistellig, die Polen kamen kaum noch zu Treffern und resignierten. Und als Nina Reißberg zum 24:12 traf, war spätestens die Messe gelesen, auch weil Polens Abwehrchefin Paulina Uscinowicz nach drei Zeitstrafen in der 41. Minute mit Rot auf die Tribüne musste. Bohm und Pfänder wechselten viel, nun übernahm unter anderem die Leverkusenerin Annika Lott die Verantwortung im Angriff. Aber es war ausgerechnet Torfrau Katharina Filter vom Buxtehuder SV, die mit ihrem ersten Länderspieltor zum 29:14 für den ersten 15-Tore-Vorsprung sorgte, am Ende waren es 17 Tore Unterschied.

„Die Polinnen waren wesentlich stärker, hatten schon eine gewisse individuelle Klasse aber das Mannschaftsspiel hat nicht so gut funktioniert wie bei uns. Wir haben das Spiel mit einer richtig guten Abwehrleistung eigentlich schon in der ersten Viertelstunde dominiert, so dass wir uns auch zur Halbzeit deutlich absetzen konnten“, sagte Mia Zschocke. Annika Lott ergänzte: „Wir haben von Anfang an gezeigt, dass wir das Spiel gewinnen und das EM-Ticket lösen wollen. Wir sind mit viel Motivation und Emotionen als Team an die Aufgabe ran gegangen. Es freut mich sehr, dass wir schon jetzt eine gefestigte Mannschaft sind, die unglaublich viel Teamgeist hat, so dass wirklich jeder eine wichtige Rolle spielt.“

In den beiden Länderspielen konnte Amelie Berger und Annika Lott jeweils sieben Treffer erzielen und Mia Zschocke, die im Spiel gegen Polen mit sechs Toren erfolgreichste Werferin der DHB-Auswahl war, traf insgesamt neunmal.

„Wir haben einen unglaublichen breiten Kader mit durchgängig hoher Qualität, das ist unsere Stärke. Mit dem Ticket haben wir die nötige Zeit, die Mannschaft bis zur Europameisterschaft weiterzuentwickeln“, sagte Marielle Bohm nach der Partie gegen Polen.

„Es macht sehr viel Spaß mit der Mannschaft und ich bin sehr gespannt, wie wir bei der U19-Europameisterschaft abschneiden werden, weil niemand mit uns rechnet und wir durch die vielen Stärken jeder einzelnen Spielerin auch nicht leicht auszurechnen sind“, sagte Amelie Berger. Die Mannschaft habe sich laut Mia Zschocke vollkommen zu Recht qualifiziert. „Es hat unglaublich viel Spaß gemacht und wir freuen uns alle auf die U19-Europameisterschaft in Slowenien.“