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BAYER-Trio wechselt zum Kooperationspartner in die zweite Bundesliga

Die Kaderplanungen der Werkselfen für die kommende Spielzeit laufen derzeit auf Hochtouren. In diesem Zuge wurde vor wenigen Tagen zuletzt die Vertragsverlängerung mit Rückraumspielerin Kim Berndt bekannt gegeben. Jetzt meldet der deutsche Rekordmeister die vorläufigen Abgänge von drei Spielerinnen: Sowohl Bundesligaspielerin Pia Adams als auch Kreisläuferin Sophia Michailidis sowie die junge Allrounderin Luisa Knippert schließen sich ab Sommer dem Kooperationspartner TV Beyeröhde an und nutzen die zweite Bundesliga als Zwischenschritt in ihrer Karriere. Im Zentrum der Aufmerksamkeit von Elfen-Trainerin Renate Wolf stehen die drei Talente aber weiterhin. Eine ähnliche Vorgehensweise ist man am Rhein auch im Fall von Eigengewächs Ramona Ruthenbeck gegangen.

Mit Pia Adams verlässt eines der Aushängeschilder für die erfolgreiche Leverkusener Jugendarbeit die Rheinländerinnen. Die 21-Jährige feierte unter dem Bayer-Kreuz bekanntlich drei Deutsche A-Jugend Meisterschaften in Folge. „Pia geht diesen Weg aus beruflichen Gründen“, verrät Renate Wolf. „Bei ihr geht es ausbildungstechnisch in die heiße Phase, sodass sie ihre Prioritäten nun auf die zweite Liga und den erfolgreichen Abschluss als Physiotherapeutin richten möchte“, so Wolf weiter. Die am 7. Januar 1996 in Leverkusen geborene Pia Adams kam im Jahr 2011 von den Bergischen Panthern, durchlief zu Bayer-Zeiten die U17- sowie U19-Nationalmannschaft und schaffte schnell den Sprung in das Bundesligateam der Elfen. Im vergangenen Sommer belegte „Pips“ mit dem Adler auf der Brust einen beachtlichen vierten Platz bei der Juniorinnen-Weltmeisterschaft in Moskau, für den TSV Bayer Leverkusen netzte die 1.80 m große Rückraumspielerin in der laufenden Saison bisher 28 Mal ins gegnerische Tor ein.

Aktuell aus dem Rheinland kommend zieht es Kreisläuferin Sophia Michailidis ebenso vorerst ins Bergische Land. „Softy ist eine talentierte Spielerin und ein absoluter Teamplayer“, erklärt die Chefin: „Solche Typen braucht der Mannschaftssport.“ Michailidis wechselte zur Saison 2015/16 vom Buxtehuder SV zum TSV Bayer Leverkusen und begann in diesem Zusammenhang an der Deutschen Sporthochschule Köln ihr Sportstudium. In der gleichen Spielzeit musste sich die heute 19-Jährige letztlich ihrem Ex-Klub, mit dem sie sich im Jahr 2014 als B-Jugendliche die deutsche Krone aufsetzte, im Finale um die Deutsche A-Jugend Meisterschaft geschlagen geben. In den Fokus des Leverkusener Bundesligakaders geriet „Softy“ erstmals im vergangenen Sommer im Rahmen der Saisonvorbereitung. „In Leverkusen habe ich mich handballerisch nochmal weiterentwickelt und auch persönlich dazugelernt. Für die tolle Zeit und die exzellenten Rahmenbedingungen möchte ich mich an dieser Stelle nochmal herzlich bedanken. Mein Kapitel bei den Elfen ist allerdings noch nicht zu Ende geschrieben“, verrät die Sportskanone.

Auch Allrounderin Luisa Knippert wird den nächsten Schritt ihrer Laufbahn einläuten. Nachdem die 18-Jährige das Leverkusener Juniorteam 2015 mit ihrem 7m-Treffer erneut zum Deutschen Meister warf und ein Jahr später die Vize-Meisterschaft in der heimischen Ostermann-Arena feierte, kämpft das pfeilschnelle Energiebündel derzeit noch mit den Juniorelfen um den krönenden Abschluss ihrer Jugendzeit: „Jetzt steht der erneute Kampf um die Deutsche Meisterschaft für mich im Vordergrund. Nichtsdestotrotz freue ich mich auf die Herausforderungen, die in der nächsten Saison sowohl in Wuppertal als auch weiterhin in Leverkusen auf mich warten“, so die Juniorelfe mit der Nummer 13, die zudem mit einem Doppelspielrecht bei Bayer ausgestattet wird. „Luisa hat sich brillant entwickelt und wird über viele Spielanteile ihren Weg gehen“, freut sich Renate Wolf. Die in Herdecke geborene, angehende Abiturientin wird zusätzlich zu den Halleneinheiten in Wuppertal obendrein auch im Rheinland trainieren. „Uns liegt es am Herzen, dass alle drei Spielerinnen trotz ihres Wechsels weiterhin im Fokus unserer Elfen stehen werden“, betont Wolf ausdrücklich. Damit soll dem Trio die Möglichkeit gegeben werden, auch nach wie vor den eigenen Bundesligatraum leben zu können. „Beyeröhde wird mit diesen top ausgebildeten Spielerinnen viel Freude haben“, so das Schlusswort der Elfen-Chefin.

Text: Amelie Knippert