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Trainer-Team bleibt an Board: Leverkusener Juniorelfen setzen auf Kontinuität

Sie führen Nachwuchsspielerinnen immer wieder in die Handball Bundesliga der Frauen und haben maßgeblichen Anteil an den enormen Erfolgen des Leverkusener Juniorteams. Trainerin Kerstin Reckenthäler sowie die beiden Co-Trainer Steffi Osenberg und Rainer Adams arbeiten seit Jahren akribisch an der Weiterentwicklung junger Talente. Mit Erfolg, wie man weiß: Zuletzt schafften nicht nur vereinzelt Juniorelfen den Sprung ins deutsche Oberhaus, auch die Teamleistung findet immerzu Anerkennung in Handball-Deutschland.

Ein Glücksfall also für die Werkselfen, dass das Trainer-Trio auch für die kommende Spielzeit an Board bleibt. „Wir freuen uns, dass wir das Trainerteam im Bereich der Junior-Elfen weiterhin so zur Verfügung haben“, freut sich Elfen-Chefin Renate Wolf. „Alle Rädchen müssen im Nachwuchsbereich ineinandergreifen, damit wir in den nächsten Jahren mit unserer Jugendarbeit weiterhin an der Spitze in Deutschland bleiben!“

„Ich freue mich auf die Herausforderung, im nächsten Jahr ein neues Team zu formen und die Mädels weiterzuentwickeln. Mit dem Verlassen der 98er findet bei uns ein Umbruch statt“, verrät Kerstin Reckenthäler. 2013 und 2014 wurde sie mit dem Juniorteam Deutscher Meister in der weiblichen A-Jugend, in der vergangenen Spielzeit mussten sich die Rheinländerinnen im Endspiel lediglich dem Buxtehuder Nachwuchs geschlagen geben. Auch in diesem Jahr haben Reckenthälers Schützlinge das Final 4, das am Pfingstwochenende vom Buxtehuder SV ausgetragen wird, mit einer weißen Weste erreicht – zum fünften Mal in Folge. „Im Halbfinale erwartet uns mit der HSG Blomberg-Lippe ein großer Brocken, der mit uns auf Augenhöhe spielt. Blomberg hat zuletzt in allen Gruppenspielen als auch im Viertelfinale gegen Bad Schwartau geglänzt und spielt mit individuell starken Mädels“, berichtet die 34-Jährige, die aktuell den erfolgreichen Abschluss ihrer A-Lizenz fest im Visier hat. „Ich würde lügen, wenn ich nicht zugäbe, dass wir nach Buxtehude fahren, um das Finale erneut zu erreichen“, so die Marschroute der Sportskanone.

Die Bayer-Juniorinnen sorgten allerdings nicht nur mit ihrer bisherig verlustpunktfreien Saison in der Jugend-Bundesliga für Furore, auch in der 3. Liga West stellte der Bundesliganachwuchs seine Qualität stets unter Beweis. Hier neigte sich der Spielbetrieb bereits im April dem Ende zu: Auf einem hervorragenden 3. Platz schlossen die kleinen Elfen als offensiv stärkste Mannschaft mit 642 erzielten Toren ab. Kein anderes Team der besagten Liga zündete über die gesamte Spielzeit gesehen ein derartiges Offensivfeuerwerk. Des Weiteren feierten gleich drei Jugendspielerinnen ihr Debüt in der ersten Damenmannschaft: Rückraumspielerin Mia Zschocke sowie die beiden Flügelflitzerinnen Amelie Berger und Jennifer Souza schnupperten immer wieder Bundesligaluft und wurden zudem unter die Fittiche von Chefin Renate Wolf genommen.

Nicht zuletzt auch ein Verdienst der Arbeit Steffi Osenbergs und Rainer Adams‘. Als Co-Trainer sind sie ständig gefragt, stehen allen Talenten mit Rat und Tat zur Seite und greifen „Keke“ beinahe täglich unter die Arme. Auf diese beiden treuen Seelen ist eben immer Verlass. „Die Aufgaben im Trainerteam sind klar verteilt. Keke ist die Chefin und wir versuchen, ihr, so gut es geht, den Rücken freizuhalten“, erklärt Osenberg das Erfolgsgeheimnis. „Ich glaube, dass es bei uns Dreien die Mischung macht. Wir respektieren uns mit all unseren Macken und leben den Mädels die Disziplin vor, die man benötigt, um erfolgreich Handball zu spielen“, so das Schlusswort der Wuppertalerin.

Text: Amelie Knippert