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Auch wenn die Partie für die Elfen von nachrangiger Bedeutung war, abschenken wollte man die Auswärtspartie beim VfL Sindelfingen nicht. Von Beginn an nutzte das Team konsequent seine Chancen, führte nach einem ersten Gegenstoß durch Elli Garcia früh mit 3:1 (3.) und 8:4 (9.). Dann schlich sich jedoch der Schlendrian ein. „Ich hab mich über die lasche Einstellung in der Abwehr geärgert“, monierte Renate Wolf nach der Partie. Da auch vorne einige Angriffe leichtfertig vergeben wurde, konnte Sindelfingen nach drei Treffern in Folge den Anschlusstreffer zum 8:9 erzielen.

Grund genug für Renate Wolf in einer Auszeit die Mannschaft zu versammeln. Die Hausherrinnen hatten ins Spiel gefunden und nutzten trotz der Umstellung auf eine 5:1-Abwehr weitere Fehler der Elfen, um beim 12:11 erstmals den Spielstand vorzulegen. Mit der Einwechslung von Anne Müller gewann die Deckung noch einmal mehr Stabilität, drei Gegenstöße in Folge und nun war Emir Hadzimuhamedovic acht Minuten vor dem Seitenwechsel zum Time-Out gezwungen.

Sindelfingen fand seine spielerische Linie wieder und blieb bis zur Pause auf Tuchfühlung. Im zweiten Spielabschnitt, in dem Laura Glaser für Lena Knipprath zwischen die Pfosten rückte, konnten die Württembergerinnen die ersten beiden Treffer erzielen und mit 17:16 in Führung gehen. Dann zogen die Elfen jedoch davon. Penda Bönighausen, im zweiten Durchgang anstelle von Laura Steinbach auf dem Parkett, traf neunzehn Minuten vor dem Ende aus dem Rückraum zum 17:22.

Renate Wolf konnte angesichts der beruhigenden Führung allen Spielerinnen bis auf Clara Woltering große Spielanteile gewähren. 16 Minuten vor dem Ende konnte Leonie Huckenbeck ihr Bundesligadebüt feiern, die letzten zehn Minuten spielten die Bayer Handballdamen auf allen drei Rückraumpositionen mit Spielerinnen des Jahrgangs 1990.

Aber auch die spielerischen Glanzpunkte fehlten nicht. Heike Ahlgrimms Schlagwurf aus dem linken Rückraum ins rechte obere Eck zum 18:23 oder das von der ehemaligen Leverkusenerin Silke Meier verwandelte Kempatricktor zum 24:31 (59.) begeisterten die Zuschauer in der Somerhofenhalle. Der Schlusspunkt war Maja Sommerlund vorbehalten, die nach dem Ende der Spielzeit von der Siebenmeterlinie zum 25:32-Endstand traf.

VfL Sindelfingen – TSV Bayer 04 Leverkusen 25:32 (15:16)

Sindelfingen: Chemicz, Grabowski
Freudemann 3/2, Kölbl, Weigelt 1, Fischer 1, C. Engel 4, Sommerlund 3/1, Meier 5, Högl 2, Rösler 1, Cartarius 5/2, Öztürk

Leverkusen: Woltering (n.e.), Glaser, Knipprath Byl 2, Zapf 2, Huckenbeck, Garcia 2, Müller 2, Bönighausen 5, Glankovicova 9/4, Schückler, Ahlgrimm 4, Steinbach 6, Engel

Strafminuten: 0/0
Siebenmeter: 5/6 ; 4/5
Schiedsrichter: Dinges/Kirsch
Zuschauer: 700
Zuschauer: 700
Autor: Christian Stein

  • HBF: Werkselfen an Karneval zu Gast beim Meister

    Die Werkselfen vom TSV Bayer 04 Leverkusen stehen an Karneval vor einer der schwersten Aufgaben der Saison. Am Samstag geht es für das Team von Renate Wolf und Michael Biegler zum Deutschen Meister SG BBM Bietigheim.

    Nach dem deutlichen 26:35 am Sonntag daheim gegen den Buxtehuder SV stand unter der Woche neben dem täglichen Training die Aufarbeitung der Heimniederlage auf dem Programm. 

    „Wir haben gut trainiert und fahren ohne großen Druck nach Bietigheim. Der Druck liegt beim Meister, wenn er nicht den Anschluss an Spitzenreiter Dortmund verlieren will. Wir können dort frei aufspielen und wollen es eine ganze Ecke besser machen als zuletzt“, so Renate Wolf.

    Für ihren Kollegen Martin Albertsen geht es in den verbleibenden zwölf Spielen, der Däne wechselt zur neuen Saison in die Schweiz, um die Titelverteidigung. Bei drei Punkten Rückstand auf den BVB darf sich die SG keinen Ausrutscher mehr erlauben. 

    Darauf hat der SG-Coach selbstverständlich ein Auge und warnt vor den Werkselfen: „Leverkusen hat eine enorm starke Leistung gegen den Thüringer HC gezeigt. Sie haben damit beweisen, dass sie an guten Tagen jedes Team der Liga schlagen können. Von daher sind wir mehr als gewarnt.“


    Die Gesamtbilanz Elfen – SG BBM:

    Heim: 8 Spiele - 4 Siege, 0 Unentschieden, 4 Niederlagen.
    Auswärts: 7 Spiele - 2 Siege,1 Unentschieden, 4 Niederlagen.
    Gesamt: 15 Spiele - 6 Siege, 1 Unentschieden, 8 Niederlagen.

    Das Hinspiel: TSV Bayer 04 Leverkusen – SG BBM 21:29 (10:17)

    Anwurf: Sa., 22.02.2020, 19.00 Uhr, Sporthalle am Viadukt, Bietigheim

    SR: Maike Merz/Tanja Kuttler (Oberteuringen/Meckenbeuren) 

    TV: Der Onlinesender sportdeutschland.tv überträgt per livestream

    https://handball-deutschland.tv/hbf/hbf-sg-bbm-bietigheim-tsv-bayer-04-leverkusen

     

     
  • Seidel und Rode suchen eine neue Herausforderung

    Im Frühjahr dreht sich traditionell das Personalkarussel. Das ist auch in der Handballbundesliga der Frauen (HBF) im Allgemeinen und beim TSV Bayer Leverkusen im Speziellen nicht anders.

    Auf Seiten der Werkselfen haben sich Kreisläuferin Anna Seidel sowie Rückraumspielerin Jennifer Rode entschlossen, den Verein am Ende der Saison zu verlassen. 

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  • Schmerzhafte Niederlage gegen Buxtehude

    Der Lauf des TSV Bayer 04 Leverkusen in der Handballbundesliga der Frauen ist gestoppt. Nach zuletzt 12:2-Punkten in Serie unterlagen die Werkselfen in der heimischen Ostermann Arena dem Buxtehuder SV auch in der Höhe verdient mit 26:35 (11:16).

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