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Niederlage beim THC zum Saisonfinale – Werkselfen landen auf Platz sieben

(FG) Gefasst kommentierte Renate Wolf die verpasste Europacup-Teilnahme zum Saisonfinale der Bundesliga. “Es ist nun mal so gekommen und nicht anders. Es ist, wie es ist.” Durch die 24:30 (10:14)-Niederlage beim Deutschen Meister Thüringer HC rutschten die Bundesliga-Handballdamen von Bayer 04 Leverkusen von Platz vier auf Platz sieben ab, wurden somit noch von Dortmund, Metzingen und Göppingen überflügelt. Die als Trainerin scheidende Chefin brachte es nüchtern auf den Punkt: “So etwas vermasselt man nicht am letzten Spieltag, sondern während der 25 Spiele davor. Wir haben auch diesmal keine schlechte Leistung geboten, sogar sehr gut verteidigt, nur hat es eben gegen starke Thüringerinnen nicht gereicht.”

Bayer bot eine grundsolide Vorstellung, die aber auch immer wieder die Unterschiede zwischen den Elfen und dem frisch gebackenen Meister offenlegte. Während sich die Werkselfen in der ersten Hälfte acht Fehlwürfe und fünf weitere Ballverluste erlaubten, waren es beim THC gerade einmal drei. Im Angriff war Bayer schlichtweg zu ungefährlich weil zu inkonsequent und unpräzise. Nur fünf Tore aus dem Feld in den ersten 30 Minuten sprechen da eine deutliche Sprache. Weder Sally Potocki, die mit insgesamt 112 Treffern Bayers beste Schützin dieser Saison wurde, noch Zivile Jurgutyte, Kim Berndt oder Mia Zschocke hatten jene Durchschlagskraft, die man dringend braucht, um den THC in die Bredouille zu bringen. “Und wenn wir mal zum Abschluss kamen, wurde auch zu viel verballert”, so Wolf. Und dennoch blieben die Gäste in Schlagdistanz. Nach 23 Minuten glichen sie zum 9:9 aus, ehe sie allerdings sieben Minuten lang ohne Torerfolg blieben. Die Verteidigung funktionierte indes gegen dieses Ausnahmeteam erneut richtig gut. Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Elfen dran, ziemlich genau bis zum 16:18 (40. Minute) durch ihre beste Akteurin, Anna Seidel. Renate Wolf hatte mit Beginn der zweiten Halbzeit für die Offensive in Franziska Mietzner eine Spielerin gebracht, die nach etlichen verletzungsbedingten Zwangspausen in den letzten Jahren ebenso wie Torfrau Katja Kramarczyk ihre Handballkarriere nun beendet. “Mietzi” hatten die Thüringer scheinbar nicht so wirklich auf der Rechnung. Jedenfalls fanden sie kein probates Mittel, um deren Wurfaktionen, stets fein von ihren Mitspielerinnen herausgespielt, zu unterbinden. Mietzner erzielte letztendlich acht Tore und damit mehr als die Hälfte der Gäste-Treffer nach dem Seitenwechsel. Spätestens aber mit dem 25:20 nach 51 Minuten war die Vorentscheidung zu Gunsten der Gastgeberinnen gefallen, die gemeinsam mit ihren rund 1.100 Fans längst in Feierstimmung waren und die Spielzeit ohne Punktverlust in eigener Halle beendeten. Dass Potocki gegen Ende ihre Siebenmeter Nummer sieben und acht bei nur einem Fehlversuch von der Linie verwandelte, war hingegen nur noch ein statistischer Wert. “Für Mietzi freut es mich besonders, dass sie zum Abschluss ihrer sportlichen Laufbahn noch acht Mal hingelangt hat. Ansonsten muss man einfach sagen, dass wir eine richtig gute Saison gespielt haben, auf die wir durchaus stolz sein können. Dass es am Ende nicht zu Platz vier oder fünf gereicht hat, ist für den Moment traurig und auch etwas ärgerlich. Letztendlich aber wissen wir ja, wie wir dieses letzte Spiel und unter anderem auch die Heimniederlage von Bietigheim gegen Dortmund einzuordnen haben”, resümierte Wolf, die sich nun mit dem Team auf Abschlusstour in Richtung Mallorca begibt - sozusagen die letzte Amtshandlung als Trainerin vor Amtsübergabe an Robert Nijdam.

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