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Eine gute, alte Tradition: Werkselfen nehmen am Wittlicher Handball-Cup teil

Wenn sich ein Verein mit dem Begriff “Tradition im deutschen Frauenhandball” in Verbindung bringen lässt, dann der TSV Bayer 04 Leverkusen als Gründungsmitglied und fortan permanent vertretener Bestandteil der Bundesliga. Gleiches gilt freilich auch für das Vorbereitungsturnier in Wittlich, das an diesem Wochenende bereits zum 19. Mal über die Bühne gehen wird – und zum 19. Mal unter Mitwirkung von Bayer 04, mehr “traditionell” geht also nicht.

“Das zeigt ja schon, dass wir immer gerne dorthin gefahren sind. Nicht nur der sportliche Wert war jedes Mal bemerkenswert, man hat uns auch beinahe jeden Wunsch von den Augen abgelesen”, erklärt Leverkusens Geschäftsführerin Renate Wolf, die diesmal den Wittlicher Handball-Cup (ehemals Stelioplast-Cup) entspannt als Zuschauerin verfolgen wird. Die rein sportlichen Belange werden bekanntlich seit einigen Wochen vom Niederländer Robert Nijdam geleitet, der mit seinen Schützlingen in Wittlich in den Gruppenspielen am Samstag auf den Deutschen Vizemeister SG BBM Bietigheim und den Schweizer Titelträger Spono Eagles Nottwil treffen wird. Erstmals wird somit Bayers Neuzugang Xenia Hodel, Schweizer Nationalspielerin, auf ihre alte Mannschaft treffen. Auch das Teilnehmerfeld in der anderen Gruppe ist namhaft bestückt, denn dort treten der Buxtehuder SV, der TuS Metzingen und Frankreichs Meister Metz Handball am Samstag ab 11 Uhr gegeneinander an. Die Endrunde beginnt am Sonntag um 11.45 Uhr, das Finale ist für 17.45 Uhr angesetzt. Die Spielzeit beträgt jeweils zweimal 25 Minuten. Für Bayer-Youngster Jennifer Souza steht ein ganz besonderer Auftritt bevor, denn sie kommt aus Wittlich und wird bestimmt gute Chancen bei der Publikumswahl zur beliebtesten Spielerin des Turniers haben.

Die Werkselfen werden voraussichtlich das jüngste Team aller Teilnehmer in Wittlich stellen und unterstreichen damit schon mal deutlich die Philosophie, die man sich in Leverkusen zurecht auf die Fahne schreibt. Neben den U20-WM-Teilnehmerinnen Amelie Berger, Mia Zschocke und Jennifer Souza werden vermutlich auch Vanessa Fehr (20 Jahre), Naina Klein (18), Elaine Rode (19), Mareike Thomaier (18), Jenny Kämpf (18), Annefleur Bruggeman (20), Joanna Rode (21) und eben Xenia Hodel (19) mitmischen, darunter immerhin sieben Talente, die dem eigenen Nachwuchs entsprungen sind. Zugang Aimee von Pereira wird noch fehlen, da sie bei der U18-WM ab dem 7. August für Deutschland aktiv sein wird. Für Nijdam, der jahrelang erfolgreich im niederländischen Nachwuchsbereich gearbeitet hat und jüngst mit der U20 Hollands bei der Juniorinnen-WM Platz fünf erreichte, ist der Umgang und die Entwicklung von Talenten Teil seiner Handball-Philosophie: “Es war einer der Gründe, vielleicht der Hauptgrund dafür, mich für Leverkusen zu entscheiden, als klar war, welche personelle Ausrichtung dort angestrebt wird.” Und vielleicht beginnt ja am Wochenende in der Südeifel mal wieder eine Weltkarriere eines Elfen-Talents, so wie es einst bei der späteren Welthandballerin Nadine Krause der Fall war.

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