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VOR DEM SPIEL GEGEN GÖPPINGEN: 3 FRAGEN AN NELE KURZKE

In dieser Saison möchten wir vor jedem Heimspiel eine Werkselfe oder jemanden aus dem Umfeld unter der Rubrik “3 Fragen an...” aktuell zu Wort kommen lassen. Vier Tage vor dem Heimspiel gegen Frisch Auf Göppingen (Sonntag, 16 Uhr, Ostermann-Arena) antwortet unsere Torhüterin und Gymnasiallehrerin Nele Kurzke, die im Sommer vom HC Rödertal nach Leverkusen zum TSV Bayer 04 wechselte und direkt überzeugende Leistungen geboten hat. Dass Nele, die sich im Leverkusener Stadtteil Quettingen schon heimisch fühlt, gerne über den Tellerrand hinausschaut, wird man auch aus ihren Antworten herauslesen können.

Nele, verrätst du uns, wie du dich inzwischen eingelebt hast?

Nele Kurzke: “Sehr gut, würde ich sagen. Ich wurde von der Mannschaft und auch vom Lehrerkollegium am Opladener Landrat-Lucas-Gymnasium, an dem ich nun Englisch und Geschichte unterrichte, klasse aufgenommen. Ich fühle mich schon richtig wohl, obwohl ich mich noch an einiges gewöhnen muss. Zum Beispiel an den sehr gewöhnungsbedürftigen Berufsverkehr in Leverkusen.”

Und sportlich läuft es bei dir ja auch... Gegen Dortmund sind dir sogar drei Tore gelungen. Gab es das überhaupt schon mal in der Bundesliga, dass eine Torhüterin drei Mal in einem Spiel getroffen hat?

Nele Kurzke: “Ehrlich gesagt, keine Ahnung. Fast wären es ja sogar vier geworden, den einen hat Clara Woltering noch pariert, sich aber leider dabei verletzt. Meistens geht bei mir der erste Versuch daneben, gegen Dortmund aber nicht. Das hat noch mehr Selbstvertrauen gegeben. Ich übe das im Training auch immer wieder. Um so schöner, wenn es dann gleich drei Mal klappt.”

Du bist ja bekannt als Bücherwurm oder Leseratte. Jedenfalls liest du sehr viel. Welches Buch könntest du den Lesern dieses Flyers empfehlen?

Nele Kurzke: “Da fällt mir sofort “Über den Anstand in schwierigen Zeiten und die Frage, wie wir miteinander umgehen” von Axel Hacke ein. Das lege ich jedem aus bestimmten Gründen wärmstens ans Herz. In diesem Buch geht es darum, wie man in einer Gesellschaft miteinander umgehen sollte, insbesondere um eine weitere Aufspaltung der Gesellschaft zu verhindern. Ich persönlich habe das Gefühl, dass wir alle kaum noch miteinander reden. Aber genau das wäre sehr wichtig.”

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