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WERKSELFEN GASTIEREN BEI DEN VIPERS / IM POKAL GEHT’S NACH HALLE

Die Bundesliga-Handballdamen des TSV Bayer 04 Leverkusen werden das Viertelfinale im DHB-Pokal beim Erstliga-Schlusslicht SV Union Halle-Neustadt bestreiten. Das ergab die Auslosung am Mittwochabend im Rahmen des Bundesligaspiels zwischen Dortmund und Buxtehude. Gespielt wird am 12. oder 13. Januar 2019. Somit erwischten die Werkselfen das vermeintlich leichteste Los, denn es waren bekanntlich ja nur noch Erstligisten im Lostopf. Dennoch erwartet man auf Leverkusener Seite keinen Selbstläufer, denn die Union will ja selbst die große Chance, das Final4-Turnier zu erreichen, beim Schopfe packen, und – war es Jürgen Wegmann oder Sepp Herberger oder Willi Lippens, der diesen Satz für alle Zeiten zementierte? – “der Pokal hat bekanntlich seine eigenen Gesetze”...

Zunächst aber geht es bereits am Freitagabend um Bundesligapunkte. Nach dem Heimrechttausch (wir berichteten) treten die Elfen nun also zunächst IN Bad Wildungen bei den Vipers an (19.30 Uhr, Sporthalle Enseschule). Bayers Coach Robert Nijdam ist allerdings alles andere als glücklich mit diesem Spieltermin: “Es ist ja nun mal so, dass einige meiner Spielerinnen noch vorher arbeiten müssen, was der Spielvorbereitung nicht eben förderlich ist. Zudem steht gerade für Jennifer Souza ein ganz schöner Reisestress an." Die Linksaußen, die in dieser Saison schon einige Male gezeigt hat, wie wichtig sie für das Team sein kann, muss per Bahn extra aus Hannover anreisen, wo sie derzeit ihre Grundausbildung zur Berufssoldatin absolviert. Nijdam möchte freilich auf Jennys Dienste nicht verzichten, da neben den Langzeitverletzten Jenny Karolius und Naina Klein vermutlich auch Sally Potocki wegen einer Verletzung an der Wurfhand ausfallen wird. Die Vipers, die nach der jüngsten 21:24-Niederlage gegen Göppingen 4:8-Punkte aufzuweisen haben, zählt Nijdam zu den "unangenehmsten Aufgaben in dieser Liga". Neben den ehemaligen Leverkusenerinnen Anna-Maria Spielvogel, Annika Busch und Annika Ingenpaß, deren Leistungen bislang etwas schwanken, zählt unter anderem auch ein niederländisches Quartett zu den Schlüsselspielerinnen der Vipers. Maxime Struijs, Sabine Heusdens, Anouk Nieuwenweg und Mariel Beugels können durchaus das Spiel der Damen aus dem westlichen Nordhessen bestimmen und steuern. Aus diesem Quartett, das Nijdam natürlich besonders genau kennt, wird vor allem Nieuwenweg zu kontrollieren sein, die jederzeit in der Lage ist, ein Spiel im Alleingang zu entscheiden. "Aber wir müssen den Gegner als Team sehen, und da sind sie schon sehr gut. Fakt ist, dass wir uns nicht solche Schwächephasen wie zuletzt im Pokal gegen Nellingen erlauben können”, so Nijdam.

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