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WIE GEHT ES EIGENTLICH... NAINA KLEIN?

Den 29. September 2018 wird Naina Klein ganz gewiss zeitlebens nicht vergessen. An diesem Tag zog sich die hochveranlagte Rückraumspielerin des Frauenhandball-Bundesligisten TSV Bayer 04 Leverkusen eine schwere Knieverletzung zu. Es war das Meisterschaftsspiel des TuS Lintfort, für den sie mit Zweitspielrecht spielberechtigt ist, gegen Sachsen Zwickau, als Naina in einer Offensivaktion unglücklich wegknickte und mit einem markerschütternden Schrei zu Boden ging. Die Diagnose war niederschmetternd: Das Kreuzband war regelrecht zerfetzt, die Kniescheibe herausgesprungen und der Meniskus arg beschädigt. Das Kreuzband musste inzwischen komplett ersetzt werden.

“Man nahm ein Stück meiner eigenen Quadrizepssehne dafür. Mehr ins Detail möchte ich lieber nicht gehen”, erklärt Naina, die freilich heilfroh war, dass wenigstens der Meniskus nicht komplett hinüber war. Es waren noch alle Meniskusteile vorhanden, diese wurden dann sozusagen genäht. “Nach der OP ging es mir allerdings alles andere als gut, sowie physisch als auch psychisch”, erinnert sich die 19-Jährige, die rückblickend jedoch auch schmunzeln muss: “Ich hab dann wohl den ganzen Aufwachraum unterhalten, alle hatten ihren Spaß. Erinnern kann ich mich daran nicht. Allerdings hab ich dann die Schmerzmittel nicht vertragen, das war furchtbar.” Der Stress ging dann erst richtig los. Unter anderem standen Punktierungseinheiten an, was Naina alles andere als lustig fand: “Zudem war ich nahezu hilflos, unter anderem weil ich das Bein nicht auf 90 Grad beugen konnte, höchstens auf 30 Grad. Ich musste regelrecht ins Bett klettern, konnte mir weder Socken noch Schuhe selbst anziehen. Da hab ich dann so langsam realisiert, welch eine Sch...verletzung das ist.”
So oft es irgendwie möglich war, ließ sie sich in der Halle blicken. Nur die Auswärtsfahrten waren bislang tabu. Der Plan war auch, ganz normal ins Studium einzusteigen. “Das hab ich dann auch versucht, bin dort hingegangen, aber die Schmerzen waren dann einfach zu groß. Jetzt muss ich mich noch auf das Online-Studieren beschränken. Ich hoffe, dass sich das aber bald ändert”, so Naina, die in der vergangenen Woche erneut auf den OP-Tisch musste. Diesmal stand eine Kniespülung an. Und nun geht es langsam aber sicher in die richtige Richtung. Sie konnte bereits die ersten Schritte ohne Schiene und Krücken laufen, im Optimalfall will sie in der kommenden Woche mit der Reha beginnen. “Ich will unbedingt zurück in die Halle und wieder Handball spielen, das ist das Ziel”, erklärt die 182 cm große Rückraumspielerin – und klingt dabei ziemlich entschlossen.

 

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