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27:27 ZWISCHEN DORTMUND UND DEN WERKSELFEN – PUNKT GEWONNEN ODER VERLOREN?

In der Nachbetrachtung waren sich die meisten der Beteiligten und auch die meisten der Augenzeugen zumindest in einem Punkt  einig: Es war ein seltsames Spiel der Frauenhandball-Bundesliga, das Gastgeber Borussia Dortmund und der TSV Bayer 04 Leverkusen am ungewohnten Freitagabend abgeliefert hatten. Dass es nach 60 Minuten dann 27:27 stand, verwunderte kaum, da ein enges Spiel zu erwarten war. Der BVB 09 bleibt somit – zumindest vorerst - vor den Werkselfen in der Tabelle. Die herausragende Jennifer Rode kam für Leverkusen auf zehn Tore, für Dortmund traf Alina Grijseels vor rund 500 Zuschauern sieben Mal.

Auszüge aus dem Spielfilm verdeutlichen schnell, dass es eine im Prinzip stets enge Begegnung war, in deren Verlauf beide Mannschaften ebenso starke wie auch schwache Phasen hatten: 5:5 (10. Minute) – 7:7 (13.) – dann erste Zwei-Tore Führung Dortmund (9:7) – 12:9 (17.) – 13:15 (25.) – 18:19 für Bayer zur Pause – erste Drei-Tore-Führung Bayer (19:22, 41. Minute) – Bayer baut auf vier Tore aus (22:26, 47. Minute) – 27:27 (57.). Leverkusen hatte seine stärksten Phasen zwischen der 17. und 25. Minute, als man die Gastgeberinnen mit einem 6:1-Lauf unter Druck setzte, und in den Minuten vor der 26:22-Führung. Der BVB fand nach diesem Rückstand über den Kampf seine spielerische Linie wieder und konnte erneut egalisieren. Dass in den letzten drei Spielminuten gar kein Tor mehr fiel, war sicherlich auch der Tatsache geschuldet, dass beide Teams in den 57 zuvor absolvierten Minuten bisweilen an ihre physischen Grenzen gehen mussten. Der Zeiger stand bei vielen Spielerinnen längst auf Reserve und ging dann gegen null. Zudem hatte man sich nach der überdurchschnittlich torreichen ersten Halbzeit, in der insgesamt 37 Treffer zu bestaunen waren, offenbar hüben wie drüben entschieden, wesentlich konsequenter zu verteidigen.

Am Ende konnte man in etliche unentschlossen bis ratlos wirkende Gesichter schauen. Nach diesem ebenso emotional geführten wie auch spannenden Spiel wusste eigentlich niemand, ob er/sie nun zufrieden oder eher enttäuscht sein sollte. In Dortmunder Reihen sprach man im Nachgang eher von einem gewonnenen Punkt, während einige in Reihen der Elfen eher enttäuscht ob der vertanen Siegmöglichkeit waren. Aber irgendwie geht die Punkteteilung schon in Ordnung. “Unterm Strich werte ich es als Punktgewinn, zumal wir diesen Punkt nicht irgendwo, sondern beim BVB 09 geholt haben”, meinte Bayers Geschäftsführerin Renate Wolf, selbst Augenzeugin auf der voll besetzten Tribüne. 

Das nächste Punktspiel bestreiten die Elfen am Karnevalssonntag ab 16 Uhr in der Ostermann-Arena gegen den SV Union Halle-Neustadt.

TSV Bayer 04: Kurzke, Fehr – Je. Rode (10/3), Potocki (7/2), Jurgutyte (5), Jo. Rode (3), Zschocke (1), Kämpf (1), E. Rode, Berger, Souza, Bruggeman, Hodel, Berndt, von Pereira.

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