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NACH SECHS-TORE-RÜCKSTAND: WERKSELFEN ERKÄMPFEN SICH NOCH REMIS GEGEN BLOMBERG

Sie lesen gerne Thriller von Stephen King, Henning Mankell und dergleichen? Dann werden Sie sicherlich auch Ihren Spaß am Kampf um Platz fünf in der Frauenhandball-Bundesliga haben, denn dieser hat sich weiter zugespitzt und geht einem Herzschlagfinale entgegen. Vor dem letzten Spieltag belegen die Handballerinnen des TSV Bayer 04 Leverkusen nach dem 24:24 (11:15) gegen die HSG Blomberg punktgleich mit den Lipperinnen eben jenen fünften Rang, der vermutlich zur Teilnahme am Europacup berechtigen würde. Nachdem die Dortmunderinnen am Samstag beim 24:32 in Oldenburg gepatzt hatten, hätte Bayer mit einem Sieg über Blomberg für eine Vorentscheidung sorgen können – Blomberg aber umgekehrt auch. Nach einer bisweilen schwachen ersten Hälfte aber mussten die Werkselfen am Ende mit dem Remis sogar zufrieden sein. Mit einem – möglichst deutlichen – Erfolg über Neckarsulm am kommenden Samstagabend (18 Uhr, Ostermann-Arena) könnten die Leverkusenerinnen so aber den fünften Platz tatsächlich noch sichern. Zivile Jurgutyte traf für Bayer acht Mal (ausschließlich in der zweiten Halbzeit) und für die Gäste aus Ostwestfalen verbuchte Silje Brons Petersen zehn Treffer (davon vier Siebenmeter).

Zwei Spielerinnen waren es, die ihre Mitstreiterinnen regelrecht mitgerissen haben, und beide standen zunächst gar nicht auf dem Hauptplan. Vanessa Fehr, die nach einer Viertelstunde die diesmal glücklose Nele Kurzke zwischen den Pfosten ablöste, parierte im weiteren Spielverlauf bemerkenswerte 19 Würfe der Gäste. Zudem war es “Gigi” Jurgutyte, die erst mit der Beginn der zweiten Halbzeit überhaupt ins Geschehen eingriff, die immer wieder Verantwortung übernahm und mit starken acht Treffern in den zweiten 30 Minuten zur herausragenden Spielerin auf dem Feld avancierte. Bayer startete übernervös. Das 1:1 durch Xenia Hodel nach knapp 120 Sekunden sollte für lange Zeit der letzte Ausgleich bleiben. Die Gäste verteidigen intensiv und engagiert, weshalb die Elfen kaum einmal zu vernünftigen Abschlüssen kamen. Nach dem 1:1 blieben sie über sieben Minuten lang ohne eigenen Treffer und mussten nach dem 4:10 (18. Minute) sogar einem Sechs-Tore-Rückstand hinterherlaufen. Das taten sie mit allen Kräften, die man am Ende einer Saison noch irgendwie mobilisieren kann, wenn auch zunächst noch glücklos. Der immense Kraftaufwand schien sich aber zu rentieren, denn nach 28 Minuten war man wieder bis auf zwei Tore dran (10:12).
Mit Beginn der zweiten Hälfte steigerte sich das gesamte Elfen-Team zusehends. Mit einer immer besser werdenden Vanessa Fehr im Rücken funktionierte nun auch die Abwehr, auch wenn man die Kreise der starken Silje Brons Petersen nicht wirklich einengen konnte. Blomberg merkte nun aber, dass es nicht mehr so leicht werden würde, zu Treffern zu kommen. Nach der Pause erzielten sie dann tatsächlich auch nur noch neun. Nach 42 Minuten ging Bayer durch Jennifer Souza erstmals überhaupt in Führung (19:18), kassierte danach jedoch in zwei Minuten drei Gegentore. Wieder musste man an letzte Kraftreserven gehen. Bis in die Schlusssekunden hinein blieb es extrem spannend. Nachdem Jurgutyte elf Sekunden vor Ende das 24:24 erzielte, gab es sogar noch eine weitere Abschlussmöglichkeit, die jedoch vergeben wurde. So blieb es beim sicherlich leistungsgerechten Remis, das ein echtes Saisonfinale um Platz fünf am Samstag garantiert.

TSV Bayer 04: Kurzke, Fehr – Jurgutyte (8), Jo. Rode (5/4), Je. Rode (3), Bruggeman (2), Berndt (2), Hodel (1), Zschocke (1), Kämpf (1), Souza (1), E. Rode, Potocki.

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