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EHF-Pokal: Sonntag Rückspiel gegen Debrecen

„Wer den Handball liebt, der muss in der Halle sein. Wir spielen gegen ein europäisches Spitzenteam!“ Nicht nur bei Robert Nijdam ist die Vorfreude groß vor dem Rückspiel im EHF-Cup der Handballfrauen des TSV Bayer 04 Leverkusen gegen das ungarische Topteam DVSC Schaeffler.

Die Werkselfen und ihr niederländischer Coach stehen am Sonntag vor der schweren Aufgabe, einen 27:35 Rückstand aufholen zu müssen, um die dritte Runde des Wettbewerbs noch zu erreichen.

„Wir müssen an die Leistung vom Mittwoch anknüpfen. Da haben wir die ersten und die letzten 20 Minuten aggressiv verteidigt und ein gutes Umschaltspiel gehabt. Im Angriff haben wir konsequent und diszipliniert gespielt“, so Nijdam: „Das haben wir größtenteils gut gemacht und darauf werden wir uns konzentrieren.“

Der Gegner aus Debrecen war unter der Woche ebenfalls im Einsatz. In der ungarischen Liga kam DVSC daheim nur zu einem 24:24 gegen Dunaujvarosi und fiel vom 2. auf den 3. Tabellenplatz zurück.

„Das hat nichts zu bedeuten, vielleicht war das Team in Gedanken schon in Leverkusen“, so Nijdam: „Sie sind weiter ungeschlagen und haben eine starkes Team beisammen. Mit Nationalspielerin Anna Kovács auf Halbrechts, der erfahrenen Anita Bulath und der Montenegrinerin Jelena Despotovic im linken Rückraum verfügt mein Kollege Vilmos Köstner über herausragende Spielerinnen, deren Kreise wir einengen müssen. Im Hinspiel ist uns das über weite Strecken gut gelungen.“

In die gleiche Kerbe schlägt Bayer-Geschäftsführerin Renate Wolf: „Was unsere Mannschaft leisten kann, hat sie in den ersten 30 Minuten in Debrecen bewiesen und dem Druck standgehalten.“ Am Sonntag um 16.00 Uhr in der Ostermann Arena wird sich zeigen, ob die Reise der Werkselfen durch Europa eine Fortsetzung findet…

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