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Unter der Woche musste Renate Wolf auf die beiden U20-Nationalspielerinnen Amelie Berger und Mia Zschocke verzichten, zudem fehlten auch die verletzten Jennifer Rode, Anne Jochin, Marija Gedroit und Anouk van de Wiel.

Zu Beginn der Partie sah alles nach einem Spaziergang aus. Nach einer Viertelstunde führten die Gastgeberinnen beim Zwischenstand von 9:4 bereits mit fünf Treffern. Die Mannschaft um Kapitänin Jenny Karolius spielte bis dahin schönen Tempohandball.

Doch nun kam ein Bruch in die Partie. Während die Elfen ihre Chancen mit zunehmender Spieldauer ungenutzt liegen ließen und auch die sonst sattelfeste Deckung mit einer zu Beginn gut aufgelegten Katja Kramarczyk Probleme mit Oldenburg hatte, kam der VfL wieder ins Spiel. Über 7:9 (17. Minute) glich man vier Minuten später sogar zum 10:10 aus und drehte die Partie und ging mit einer 14:11-Führung in die Pause. Die inzwischen eingewechselte Branka Zec konnte sich in der Schlussphase der ersten Hälfte das eine oder andere Mal auszeichnen und verhinderte in dieser Phase einen höheren Rückstand.

Im zweiten Durchgang konnte der VfL Oldenburg seinen Vorsprung innerhalb von nur fünf Minuten auf sechs Treffer (18:12, 35. Minute) ausbauen. Renate Wolf nahm eine Auszeit, versuchte durch eine Umstellung der Deckung neue Akzente zu setzen. Leider brachte die Umstellung nicht die gewünschte Wirkung. Dem Angriff fehlte die Genauigkeit und Durchschlagskraft. Trotz Ergebniskosmetik in der Schlussphase konnten die Elfen die 27:31-Niederlage nicht verhindern.

„Gratulation an den VfL Oldenburg zum verdienten Sieg“, kommentierte Renate Wolf. „Wir haben nach der 7:2-Führung die Spannung verloren und viele Chancen nicht genutzt. In der Abwehr fehlte die notwendige Konsequenz der vergangenen Wochen.“

Erfolgreichsten Werferinnen bei Bayer 04 waren Anna Seidel und Sally Potocki mit je sechs Treffern.

Schon am kommenden Samstag können sich die Elfen für die Heimniederlage gegen Oldenburg rehabilitieren: Dann gastiert man um 18 Uhr bei der Neckarsulmer Sport-Union.

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